Fachbücher.

Wissen vermitteln. Bestehendes hinterfragen. Arbeit neu denken.


Wie gestalten wir unseren Arbeitsalltag so, dass Strukturen tatsächlich unterstützen, statt zusätzliche Komplexität zu schaffen? Welche Methoden helfen uns, den Überblick zu behalten? Und wie verändern sich berufliche Rollen, wenn sich die Anforderungen an Organisation, Zusammenarbeit und Führung weiterentwickeln?


Diese Fragen begleiten mich seit vielen Jahren in meiner beruflichen Praxis. Sie haben mich dazu bewegt, meine Erfahrungen, Beobachtungen und fachlichen Erkenntnisse auch in Buchform aufzugreifen.
Mit meinen Fachbüchern möchte ich Wissen nicht nur vermitteln, sondern zum Nachdenken anregen. Denn gute Organisation entsteht nicht dadurch, dass wir möglichst viele Methoden anwenden. Sie beginnt mit dem Verständnis dafür, welche Herausforderungen wir eigentlich lösen möchten.


Meine Veröffentlichungen verbinden praktische Erfahrungen aus unterschiedlichen beruflichen Funktionen mit betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und arbeitspsychologischen Perspektiven.
Praxisnah, verständlich und mit dem Anspruch, gewohnte Denkweisen gelegentlich auf den Prüfstand zu stellen.


Warum ich schreibe? Weil gute Fragen manchmal wichtiger sind als schnelle Antworten.

Meine beruflichen Erfahrungen haben mir gezeigt, dass zwischen theoretischen Konzepten und ihrer tatsächlichen Anwendung im Arbeitsalltag häufig erhebliche Unterschiede bestehen.
Methoden, die auf dem Papier überzeugend wirken, stoßen in der Praxis an organisatorische Grenzen. Gut gemeinte Veränderungen scheitern an unklaren Erwartungen. Und nicht selten versuchen Menschen, strukturelle Herausforderungen durch immer bessere individuelle Selbstorganisation auszugleichen.
Mich interessieren genau diese Spannungsfelder.


Das Schreiben gibt mir die Möglichkeit, Erfahrungen zu reflektieren, unterschiedliche fachliche Perspektiven miteinander zu verbinden und mich intensiver mit Fragen auseinanderzusetzen, für die im beruflichen Alltag häufig wenig Raum bleibt.


Dabei verstehe ich meine Bücher nicht als Sammlungen universeller Erfolgsrezepte. Sie sollen Orientierung bieten, Zusammenhänge verständlicher machen und Leserinnen und Leser dazu ermutigen, eigene Arbeitsweisen und etablierte Vorstellungen kritisch zu hinterfragen.
Denn nicht jede bewährte Methode ist unter allen Bedingungen sinnvoll. Und nicht jede Veränderung ist automatisch eine Verbesserung.
Mein Anspruch ist es, Wissen zugänglich zu machen, ohne komplexe Zusammenhänge auf einfache Antworten zu reduzieren.


Im Mittelpunkt stehen differenzierte Analysen, nachvollziehbare Quellen und die kritische Auseinandersetzung mit Annahmen, die unseren Arbeitsalltag prägen.
Denn die Beschäftigung mit guter Arbeit endet nicht mit der letzten Buchseite.


Sie beginnt oft erst mit den Fragen, die danach bleiben.



Wir müssen nicht alle Freunde sein.

Fachbuch | Erstveröffentlichung 2026


Über professionelle Beziehungen, psychologische Sicherheit und die Kunst, miteinander zu arbeiten.


Müssen wir uns im Berufsleben eigentlich alle mögen, um gut miteinander arbeiten zu können?
Moderne Arbeitswelten versprechen Teamgeist, Zusammenhalt und ein starkes Wir-Gefühl. Kolleginnen und Kollegen sollen sich verstehen, Führungskräfte Nähe schaffen und Konflikte möglichst vermieden werden. Doch was geschieht, wenn persönliche Sympathie zum unausgesprochenen Maßstab für gute Zusammenarbeit wird? Und ist ein harmonisches Team tatsächlich immer ein leistungsfähiges Team?


In "Wir müssen nicht alle Freunde" sein hinterfragt Felix Jindrich verbreitete Vorstellungen über zwischenmenschliche Beziehungen am Arbeitsplatz. Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Arbeits- und Organisationspsychologie sowie der Sozialpsychologie zeigt er, warum persönliche Sympathie nicht mit fachlicher Kompetenz verwechselt werden sollte, weshalb psychologische Sicherheit mehr bedeutet als Harmonie und warum Konflikte nicht zwangsläufig Ausdruck gescheiterter Zusammenarbeit sind.
Dabei geht es um grundlegende Fragen des beruflichen Miteinanders: Wie entsteht Vertrauen, ohne dass persönliche Freundschaft vorausgesetzt werden muss? Wo liegen die Grenzen zwischen kollegialer Nähe und professioneller Distanz? Welche Rolle spielen individuelle Bedürfnisse, unausgesprochene Erwartungen und organisationale Strukturen? Und was verbindet Menschen, die trotz unterschiedlicher Persönlichkeiten, Interessen und Auffassungen erfolgreich zusammenarbeiten?


Das Buch verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit einer reflektierten Betrachtung des beruflichen Alltags. Es richtet sich an Beschäftigte, Führungskräfte und alle, die Zusammenarbeit nicht ausschließlich durch Harmonie, Teamgeist oder persönliche Verbundenheit definieren möchten.
Ein Buch über die Bedeutung von Respekt, Vertrauen und Professionalität – und über die Erkenntnis, dass gute Zusammenarbeit keine Freundschaft voraussetzt.


Denn: Wir müssen uns nicht alle mögen. Aber wir müssen lernen, miteinander umzugehen.


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Office Management neu denken (2. Auflage)

Fachbuch | Erstveröffentlichung 2025 - 2, Auflage 2026


Eine Rolle verändert sich nicht, nur weil wir ihr einen neuen Namen geben.

Office Management ist längst mehr als ein fest umrissener Katalog administrativer Aufgaben. Zwischen Organisation, Führung und Zusammenarbeit entstehen Anforderungen, die weit über das reine Abarbeiten von Aufgabenlisten hinausgehen. Doch was macht diese Arbeit tatsächlich aus? Welche Verantwortung gehört zur Rolle? Und wo endet professionelle Unterstützung?
In Office Management neu denken betrachtet Felix Jindrich die Entwicklung, das Selbstverständnis und die Bedeutung moderner administrativer Funktionen aus einer betriebswirtschaftlichen sowie arbeits- und organisationspsychologischen Perspektive.

Das Buch verbindet berufliche Praxiserfahrung mit wissenschaftlichen Ansätzen zu Rollenidentität, Motivation, Organisationskultur, emotionaler Arbeit, Stress und Resilienz. Es hinterfragt traditionelle Rollenbilder ebenso wie die Vorstellung, dass berufliche Weiterentwicklung zwangsläufig mit immer mehr Verantwortung, strategischen Aufgaben oder ständiger Verfügbarkeit verbunden sein müsse.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die im Arbeitsalltag häufig zu kurz kommen:


  • Wie hat sich Office Management entwickelt – und welche Erwartungen prägen die Rolle bis heute?
  • Was unterscheidet administrative Unterstützung von organisatorischer Mitgestaltung?
  • Wie entstehen Rollenunklarheit, widersprüchliche Erwartungen und unsichtbare Belastungen?
  • Welche Bedeutung haben berufliche Identität, Selbstwirksamkeit und persönliche Grenzen?
  • Wie können Kompetenzen, Verantwortung und tatsächliche Leistungen angemessen sichtbar werden?
  • Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich durch Digitalisierung, künstliche Intelligenz und neue Arbeitsformen?


Dabei geht es nicht darum, Office Management pauschal zur strategischen Schlüsselfunktion zu erklären. Vielmehr lädt das Buch dazu ein, die eigene Tätigkeit differenziert zu betrachten, berufliche Handlungsspielräume bewusst zu gestalten und die Verantwortung von Beschäftigten und Organisationen klarer voneinander zu unterscheiden.
Ein Fachbuch für Menschen im Office Management, in der Executive Assistance und im Business Support – ebenso wie für Führungskräfte und Organisationen, die administrative Arbeit besser verstehen und zeitgemäß gestalten möchten.


Wissenschaftlich fundiert, praxisnah und mit einer klaren Haltung: Professionalisierung beginnt nicht bei einer neuen Stellenbezeichnung, sondern bei einem besseren Verständnis von Arbeit, Verantwortung und Wirkung.


Wir müssen Office Management nicht größer machen, als es ist. Wir müssen aufhören, es kleiner zu denken, als es sein kann.



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Agil arbeiten im Office

Fachbuch | Erstveröffentlichung 2025

Agilität beginnt nicht bei der Methode. Sondern bei der Art, wie wir arbeiten.


Agile Arbeitsmethoden sind längst nicht mehr ausschließlich in der Softwareentwicklung oder im klassischen Projektmanagement zu finden. Auch im administrativen Arbeitsalltag gewinnen Flexibilität, Transparenz und die Fähigkeit, auf veränderte Anforderungen zu reagieren, zunehmend an Bedeutung.
Doch was bedeutet agiles Arbeiten eigentlich für Menschen, deren Berufsalltag von spontanen Anfragen, wechselnden Prioritäten, wiederkehrenden Aufgaben und unterschiedlichen Erwartungen geprägt ist?


In Agil arbeiten im Office beschäftige ich mich mit der Frage, wie sich agile Grundprinzipien sinnvoll auf die Büroorganisation und administrative Tätigkeiten übertragen lassen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem Kanban, Backlog-Management, die Begrenzung paralleler Aufgaben und ein bewusster Umgang mit Prioritäten. Dabei geht es nicht darum, bestehende Arbeitsweisen durch möglichst viele neue Methoden zu ersetzen. Vielmehr soll deutlich werden, wie sich Arbeitsabläufe transparenter, strukturierter und anpassungsfähiger gestalten lassen.


Der zentrale Gedanke: Agiles Arbeiten bedeutet nicht, ständig auf alles reagieren zu müssen. Es bedeutet, bewusster mit Veränderungen umzugehen und die eigene Arbeit so zu organisieren, dass Handlungsfähigkeit erhalten bleibt.


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